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Geschichten sind der Turbo fürs Lernen – egal ob Mathe, Lesen oder Rechtschreibung!!!

  • Verena, Mitgründerin der Charlie School
  • 28. Juni 2025
  • 5 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 3. Aug. 2025

Warum Geschichten das Lernen so nachhaltig machen 🚀


Hast du dich schon mal gefragt, warum dein Kind nach einer guten Geschichte plötzlich neue Wörter drauf hat, Buchstaben erkennt oder Wochen später sogar Mathetricks noch aus dem Ärmel schüttelt? 🤔 Das ist kein Zufall. Das ist pure Story-Magie – und der beste Beweis, wie nachhaltig und effektiv Lernen mit Geschichten ist!


Lagerfeuer, Gefühle & unser Steinzeitgehirn 🔥

Stell dir vor, wir sitzen gemeinsam am Lagerfeuer. (Ja, ein bisschen romantisch, aber so fing’s an!) Unsere Vorfahren haben sich Geschichten erzählt – nicht, weil Netflix ausgefallen ist, sondern weil unser Gehirn seit Urzeiten darauf steht, durch Erzählungen zu lernen.

  • Geschichten verbinden uns.

  • Sie wecken Gefühle.

  • Sie lassen uns mitfiebern, lachen, staunen.

Und genau DAS sorgt dafür, dass Wissen kleben bleibt wie Kaugummi unter’m Schuh. (Sorry fürs Bild, aber du weißt, was ich meine. 😉)

Unser Gehirn liebt Drama (und das ist gut so!)

Ob Freundschaft, Streit, Mut, Überraschung – je mehr Gefühl in einer Story steckt, desto tiefer gräbt sie sich ins Gedächtnis. Das gilt für alles, was Kinder lernen:

  • Zahlen

  • Buchstaben

  • Wörter

  • Reime

  • Regeln

Ganz ehrlich: Stell dir vor, du müsstest den neuesten Büro-Klatsch auswendig lernen, mit Textmarker markieren und abends zu Hause vortragen. Völlig absurd, oder? Aber wenn die Story spannend, lustig oder emotional ist, kannst du sie auch noch nach Wochen weitererzählen. Genauso läuft’s bei Kindern: Geschichten machen Wissen lebendig. Und vor allem: alltagstauglich.

Die 7 Basis-Emotionen – unser Lern-Turbo 💥

Wusstest du, dass es sieben Basis-Emotionen gibt, die wirklich alle Menschen kennen?

  • Freude 😃

  • Angst 😱

  • Wut 😡

  • Traurigkeit 😢

  • Überraschung 😲

  • Ekel 🤢

  • Verachtung 😒

Diese Gefühle sind wie kleine Anker im Kopf. Wenn wir sie in unsere Lern-Geschichten einbauen, werden neue Inhalte nicht nur verstanden, sondern wirklich behalten. Das ist wie Superkleber fürs Gehirn! Kinder lernen mit Emotionen – das ist der Schlüssel für nachhaltiges Lernen.

Noch mehr Beispiele aus dem echten Leben gefällig?

Hier ein paar Situationen, in denen Geschichten Wunder wirken – ganz ohne erhobenen Zeigefinger, sondern mitten aus dem Alltag:

  • Wörter, die bleiben:

    Dein Kind lernt das Wort „mutig“ nicht, weil es auf einer Vokabelliste steht, sondern weil es in einer Geschichte mitfiebert, wie der kleine Hase sich endlich traut, über die große, offene Wiese zu hoppeln – Herzklopfen inklusive. Lesen lernen mit Geschichten wird so zum Erlebnis.

  • Mathe wird zum Abenteuer:

    Statt „7 + 3 = 10“ trocken zu pauken, erleben die Kinder, wie sieben Piraten auf Schatzsuche gehen und drei Freunde unterwegs treffen. Plötzlich sind’s zehn – und das bleibt hängen, weil alle gemeinsam jubeln, als sie die Schatztruhe heben. Mathe lernen mit Geschichten macht Zahlen lebendig!

  • Rechtschreibung mit Gefühl:

    Das „ie“ in „Liebe“? Bleibt im Kopf, wenn die Heldin im Märchen einen Liebesbrief schreibt und dabei vor Aufregung fast das „e“ vergisst. Die Kinder lachen – und merken sich das Wort für immer.

  • Regeln, die Sinn machen:

    Warum soll man im Klassenraum leise sein? Weil in einer Geschichte der schlaue Fuchs nur dann den Schatz findet, wenn er sich ganz leise verhält – und alle anderen mitmachen. Plötzlich ergibt die Regel Sinn.

  • Geschichten als Mutmacher:

    Ein Kind, das Angst vor dem Schwimmen hat, hört die Geschichte vom kleinen Delfin, der sich langsam ins Wasser traut – und merkt: Ich bin nicht allein mit meiner Angst. Das macht Mut und bleibt im Herzen.

Ein Beispiel aus der Charlie School: Die Geschichte vom Regenbogen und den drei Elefanten 🌈🐘

Und jetzt kommt meine absolute Lieblingsgeschichte, die zeigt, wie Mathe und Emotionen Hand in Hand gehen – und wie aus „7 + 3“ ein echtes Abenteuer wird...

Im Morgengrauen, als der Tau noch auf den Blättern glitzerte, entdeckten die Tiere des Waldes etwas Seltsames: Am Himmel spannte sich ein Regenbogen – doch er leuchtete nur in sieben Farben. Die Tiere staunten und flüsterten aufgeregt: „Dem Regenbogen fehlen drei Farben!“, rief das Eichhörnchen. „So haben wir ihn noch nie gesehen!“, murmelte der Fuchs.

Sofort machten sich die Tiere auf die Suche nach einer Lösung. Sie liefen durch den Wald, über Wiesen und Felder, bis sie an einen breiten Fluss kamen. Dort planschte eine fröhliche Elefantenfamilie: Mutter, Vater und das Elefantenkind. Sie spritzten sich mit ihren Rüsseln nass und lachten dabei laut.

Das Kaninchen rief: „Hallo, ihr Elefanten, habt ihr den Regenbogen gesehen? Er ist heute nicht vollständig!“ Die Elefanten hörten auf zu planschen und schauten neugierig zum Himmel. „Tatsächlich!“, trompetete der Elefantenpapa. „Drei Farben fehlen!“

Die Tiere überlegten gemeinsam. Da hatte das Elefantenkind eine Idee: „Was, wenn wir das Wasser mit bunten Früchten einfärben und mit unseren Rüsseln die fehlenden Farben in den Regenbogen pusten?“ Alle waren begeistert. Die Tiere sammelten rote Beeren, gelbe Mangos und blaue Pflaumen. Die Elefanten zerdrückten die Früchte im Wasser, bis es in kräftigen Farben leuchtete.

Die Elefantenmama sagte: „Jeder von uns nimmt eine Farbe! Ich nehme rot, Papa nimmt gelb und du, mein Kind, nimmst blau. “Mit ihren Rüsseln saugten sie das gefärbte Wasser auf und spritzten es hoch in den Himmel. Plötzlich erschienen die drei fehlenden Farben im Regenbogen – jetzt strahlte er wieder in zehn leuchtenden Bögen!

Die Tiere jubelten: „Hurra! Jetzt ist unser Regenbogen wieder komplett! “Der Regenbogen funkelte heller als je zuvor, und alle Tiere des Waldes feierten gemeinsam mit der Elefantenfamilie. Von diesem Tag an wussten sie: Sieben Farben plus drei Elefanten – nur gemeinsam wird der Regenbogen komplett!

Warum Geschichten so viel mehr können als Fakten

  • Sie schaffen Bilder im Kopf, die bleiben.

  • Sie geben Kindern die Möglichkeit, sich mit Figuren zu identifizieren.

  • Sie machen aus langweiligen Regeln spannende Abenteuer.

  • Sie helfen, schwierige Gefühle zu verstehen und zu verarbeiten.

  • Sie laden zum Nachspielen, Nachfragen und Weitererzählen ein.


Noch ein bisschen Wissenschaft (ganz ohne Fachchinesisch)

Forscher:innen sind sich einig: Geschichten aktivieren im Gehirn viel mehr Bereiche als reine Fakten. Sie vernetzen das, was wir hören, sehen und fühlen. Deshalb erinnern wir uns an Geschichten viel besser als an trockene Aufzählungen. Und: Je mehr Emotionen im Spiel sind, desto tiefer graben sich die Inhalte ins Gedächtnis. Nachhaltiges Lernen funktioniert am besten mit Geschichten!


Mein Fazit für dich

Geschichten sind der Schlüssel, damit Wissen nicht nur im Kopf, sondern im ganzen Kind ankommt. Sie machen aus Fakten Erlebnisse, aus Regeln Abenteuer – und aus jedem Kind einen echten Entdecker. 🧭✨


Mein Tipp: Lass Geschichten in euer Lernen einziehen! Erzählt gemeinsam, erfindet neue Abenteuer, lacht über lustige Figuren, fiebert mit den Helden mit – und beobachte, wie das Lernen plötzlich ganz leicht geht. Spielerisches Lernen macht den Unterschied!


Neugierig geworden? So kann dein Kind mit uns lernen!


Ob in der täglichen Lernzeit oder den wöchentlichen Einzelmodulen, in der Charlie School entdecken Kinder eine andere Art des Lernens genau nach diesem Prinzip – mit Geschichten, Emotionen und echtem Lernabenteuer.

Schau vorbei, probier’s aus und lass dich begeistern, wie dein Kind die Freude am Lernen entdeckt! Hier geht’s zu den Angeboten – ich freue mich auf euch!


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